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    Lieferanten & Fabriken

    Wir wollen dem Planeten etwas Gutes tun und die Menschen stärken. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Arbeiterinnen und Arbeiter in Fabriken und der Einsatz für bessere Löhne in unserer Lieferkette. Nachfolgend erfährst du mehr über unseren Verhaltenskodex, den wir mit Lieferanten etabliert haben haben, und darüber, wofür wir stehen.

    Lieferantenliste
    Arbeitsbedingungen
    Gerechte Löhne
    Sicherheit am Arbeitsplatz
    Menschenrechte
    Geschäftsethik

    Stoffe

     

    Lieferantenliste

    Im Rahmen unserer Mission, der Welt gegenüber freundlich zu sein und die Menschen zu stärken, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, diese Werte in allen Aspekten unseres Unternehmens, einschließlich unserer Produktionskette, widerzuspiegeln. Obwohl wir keine unserer Fabriken besitzen, arbeiten wir eng mit unseren Lieferanten zusammen, um sicherzustellen, dass die Sorge für unsere Mitarbeiter und Produkte bei jedem Schritt berücksichtigt wird.

    Da wir Teil der H&M Group sind, müssen alle unsere Lieferanten eine Nachhaltigkeitsverpflichtung unterzeichnen, in der sie bestätigen, dass sie unsere Standards anerkennen und umsetzen. Unser Ziel, eine vollständig zirkuläre und klimapositive Modemarke zu werden, hängt wesentlich von einer starken Lieferantenpartnerschaft und einem transparenten Produktionsprozess ab.

    Beim innovativen, zirkulären Design, den Recycling-Möglichkeiten und der Beschaffung nachhaltigerer Materialien kommt es vor allem auf Teamarbeit an. Aus diesem Grund stehen wir in ständiger Zusammenarbeit mit unseren Lieferantenteams, um unsere Nachhaltigkeitsziele in jeder Phase der Produktionskette umzusetzen.

    Lieferantenliste herunterladen (Januar 2024)

     

    Arbeitsbedingungen

    Es ist von grundlegender Bedeutung, die Arbeitsbedingungen (einschließlich der Löhne) für die Beschäftigten in den Fabriken zu verbessern. Die Beschäftigten unserer Zulieferer werden demokratisch durch Gewerkschaften oder gewählte Arbeitnehmerausschüsse vertreten, die kollektive Tarifverträge aushandeln können. Wir bieten den Fabriken Schulungen zur Zusammenarbeit am Arbeitsplatz, zu Verhandlungsfähigkeiten, Tarifverhandlungen und Arbeitsgesetzen an – und alle Zulieferer müssen unsere Nachhaltigkeitsverpflichtung zu erfüllen.


    Unsere Nachhaltigkeitsverpflichtung

    Unser Verhaltenskodex, die Nachhaltigkeitsverpflichtung, definiert eindeutig die Anforderungen, die wie im Sinne unserer ökologischen und sozialen Verantwortung an unsere Lieferanten und deren Unterauftragnehmer stellen. Um als Lieferant von Monki zugelassen zu werden, musst du den Verhaltenskodex unterzeichnen und jährlich über dessen Umsetzung Bericht erstatten.

    Die meisten unserer Anforderungen basieren auf international anerkannten Standards wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der UN-Kinderrechtskonvention, den geltenden IAO-Konventionen sowie der Gesetzgebung der einzelnen Länder.

    Die Nachhaltigkeitsverpflichtung umfasst folgende Abschnitte:

    • Gesundheit und Sicherheit
    • Diskriminierung, Vielfalt und Gleichberechtigung
    • Anerkannte Beschäftigung
    • Gerechter und existenzsichernder Lohn sowie Sozialleistungen
    • Arbeitszeiten
    • Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen
    • Verbot von Kinderarbeit und Arbeit junger Menschen
    • Verbot von Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft, Gefängnis und illegaler Arbeit

    Sicherstellung guter Arbeitsbedingungen

    Beim Eingehen neuer Partnerschaften sind wir äußerst vorsichtig und immer bestrebt, nur solche Partner auszuwählen, die unseren Respekt für Menschen und den Planeten teilen sowie bereit sind, mit uns zur Verbesserung ihrer Verfahren zusammenzuarbeiten. Viele Kollegen in unseren Produktionsbüros arbeiten direkt mit unseren Geschäftspartnern zusammen, um gute Beziehungen aufzubauen, ihre Leistung anhand unserer Nachhaltigkeitsverpflichtung zu bewerten und sie durch verschiedene Programme und Aktivitäten bei Verbesserungen zu unterstützen.

    Zudem unterhalten sie enge Beziehungen zu Nichtregierungsorganisationen, Experten, Interessenvertretern und lokalen Regierungen, sodass sie den bestmöglichen Einblick in die Herausforderungen vor Ort haben und verstehen, wie sie Verbesserungen in einem lokalen Kontext vorantreiben können. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten können wir ihre Nachhaltigkeit durch Schulungen und andere unterstützende Maßnahmen verbessern.

     

    Faire, existenzsichernde Löhne

    Jeder hat das Recht auf einen fairen existenzsichernden Lohn. Die Verbesserung der Löhne und Gehälter ist eine Herausforderung, die die gesamte Branche betrifft. Deshalb müssen wir sie gemeinsam und umfassend angehen – und andere dazu ermutigen, das Gleiche zu tun.


    Was ist ein gerechter und existenzsichernder Lohn?

    Ein angemessener existenzsichernder Lohn ist definiert als ein Lohn, der die Grundbedürfnisse der Arbeitnehmer und ihrer Familien befriedigt und darüber hinaus noch etwas flexibles Einkommen bietet. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und globaler Gewerkschaften gibt es keinen universellen Maßstab für die Berechnung eines existenzsichernden Lohns. Stattdessen betonen sie, wie wichtig es ist, die Fabrikarbeiter in die Lage zu versetzen, mit ihren Arbeitgebern über Löhne und Arbeitsbedingungen zu verhandeln, indem sie demokratische Wahlen der Arbeitnehmervertreter, Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen fördern.

    Wir teilen die Ansicht, dass ein besserer Dialog am Arbeitsplatz sowie gute Geschäftsbeziehungen auf allen Märkten der Schlüssel zu dauerhaften Verbesserungen für die Textilarbeiter sind. Dies beinhaltet, dass die Vereinigungsfreiheit uneingeschränkt respektiert wird, Arbeitnehmervertreter eine Stimme haben und die Gewerkschaften Tarifverhandlungen führen und Tarifverträge aushandeln können. Zudem betrifft es alle Bereiche der Arbeitsbedingungen, einschließlich der Entwicklung gerechter Löhne zur Bestreitung des Lebensunterhalts.

    Sie ist auch der Schlüssel für stabile und vorhersehbare Produktionsmärkte, auf denen ethische und verantwortungsbewusste Unternehmen gedeihen können.  


    Wie könnt ihr einen gerechten, den Lebensunterhalt deckenden Lohn zahlen, wenn ein Pullover nur 8 Euro kostet?

    Dies ist eine der Fragen, die uns am häufigsten gestellt wird – und wir verstehen, warum. Wenn man sich ein Kleidungsstück mit einem niedrigen Preisschild ansieht, kann man leicht denken: „Und wie viel bekommt der Fabrikarbeiter am Ende bezahlt?“

    Wir können Kleidungsstücke zu erschwinglichen Preisen anbieten, da wir zur H&M Group gehören. Als Teil einer großen Group können wir mit unseren Design-Teams große Mengen ohne Zwischenhändler bestellen. Zudem ist es hilfreich zu wissen, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Zulieferbetrieben unabhängig davon, ob sie ein 8-Euro-Kleidungsstück oder ein 80-Euro-Kleidungsstück herstellen, immer den gleichen Lohn verdienen. Das liegt daran, dass die Bekleidung verschiedener Marken aus unterschiedlichen Preisklassen in den gleichen Ländern und den gleichen Fabriken von den gleichen Menschen produziert wird. Dies ist auch einer der Gründe, warum es so wichtig ist, mit anderen Marken in der Branche zusammenzuarbeiten und jeden dazu zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen. Auch wenn wir die Textilarbeiter nicht selbst bezahlen, können wir vieles tun, um die Lohnentwicklung zu beeinflussen, wie etwa das Weiterentwickeln unserer Einkaufspraktiken, das Aufklären der Arbeiter über ihre Rechte und das Unterstützen der Lieferanten bei der Einführung fairer Lohnmanagementsysteme. Wir von Monki wollen nachhaltige Produkte für alle verfügbar und erschwinglich machen.


    Wusstest du das?

    • Über das Netzwerk ACT (Action, Collaboration, Transformation) schließen wir uns mit anderen zusammen, um in der gesamten Branche Veränderungen herbeizuführen und die Vereinigungsfreiheit sowie branchenweite Tarifverhandlungen zu unterstützen.
    • Insgesamt 655 Fabriken und 930.000 Arbeiterinnen und Arbeiter der Bekleidungsindustrie sind durch eines oder beide unserer Schlüsselprogramme für den Dialog am Arbeitsplatz und Lohnmanagementsysteme abgedeckt. Dies entspricht 84 % unseres Produktvolumens. Mehr erfährst du unter sustainabilityreporting.hmgroup.com.

     

    Sicherheit am Arbeitsplatz


    Wir glauben, dass sich jeder an seinem täglichen Arbeitsplatz sicher fühlen sollte.

    Dies gilt unabhängig davon, ob jemand in unserem Hauptquartier in Stockholm, in einem Monki-Store oder in einer der Fabriken unserer Zulieferer arbeitet. Für Monki ist es äußerst wichtig, aktiv zu einem sicheren Arbeitsplatz in der Textilindustrie beizutragen.


    Das Bangladesch-Abkommen

    Im Jahr 2013 wurde das Bangladesch-Abkommen (Bangladesh Accord) geschlossen, um die Feuer- und Gebäudesicherheit in der Textilindustrie Bangladeschs zu verbessern. Es überwacht über 1.600 Fabriken und die H&M Group war eines der ersten Unternehmen, das es unterzeichnet hat. Im Jahr 2017 verlängerte die nationale Regierung von Bangladesch das Abkommen bis Mai 2021, wobei das Ziel darin besteht, es in die Hände lokaler Aufsichtsbehörden zu übergeben.

    Generell besteht die Notwendigkeit, die Brand- und Gebäudesicherheit in Bangladesch zu verbessern, da in diesem Land schlechte elektrische Installationen und unzureichende Wartung an der Tagesordnung sind. Die Umstellung von Fabriken und Arbeitsplätzen auf westliche Sicherheitsstandards ist eine Mammutaufgabe, die kein Unternehmen oder keine Fabrik allein bewältigen könnte. Und genau deshalb ist das Abkommen so wichtig. Es hilft uns dabei, uns mit anderen Marken, globalen Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und der Regierung von Bangladesch zusammenzuschließen, um aktiv Einfluss zu nehmen und zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz in der Textilindustrie beizutragen.

    In Bangladesch hat die H&M Group fast 600 Mitarbeiter, die sich für die Unterstützung von Zulieferern einsetzen, darunter für die Verbesserung der Produktionsanlagen im Sinne sicherer und höherer internationaler Standards. Alle Fabriken, mit denen wir zusammenarbeiten, sind durch das Abkommen zum Betrieb zugelassen.

    Die Sicherheitsanforderungen für Fabriken, die für die H&M Group produzieren, findest du hier.

     

    Menschenrechte


    Die Achtung der Menschenrechte ist ein grundlegender Teil unserer Unternehmensverantwortung. Tatsächlich ist sie sogar Teil unserer DNA, denn unsere Mission besteht darin, freundlich zur Welt zu sein und junge Frauen weltweit zu stärken und zu fördern.

    Wir folgen den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und arbeiten gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie den darauf fußenden Abkommen, nämlich dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte.

    Außerdem setzen wir Kinder- und Frauenrechte um, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau festgeschrieben sind.

    Um jedes potenzielle Menschenrechtsrisiko zu identifizieren, verwenden wir Risikobewertungen für Länder, Funktionen, Materialien und Prozesse, in deren Zusammenhang wir einen ständigen Dialog mit Interessengruppen und Partnern führen sowie Schulungen und Vorfallmanagementprozesse durchführen, um das Bewusstsein für Risiken zu schärfen und bei Bedarf Abhilfe zu schaffen.

     

    Geschäftsethik


    Wir wollen stets das Richtige tun – in jeder Phase unserer Geschäftstätigkeit.

    Ethisch zu sein bedeutet, einfach gesagt, das Richtige zu tun. Es geht darum, die Menschenrechte zu respektieren sowie Vielfalt und Integration zu fördern. Dies beinhaltet, Gesetze und Abläufe überall dort zu respektieren, wo wir tätig sind, Steuern entsprechend zu zahlen und eine klare Haltung gegen Korruption einzunehmen.

    Wir interagieren mit Millionen von Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen. Dies tun wir mit gegenseitigem Respekt, Integrität, Transparenz und Ehrlichkeit, denn für uns gibt es keinen anderen Weg. So arbeiten wir in allen Aspekten unseres Geschäfts. Wir sind stolz darauf, Teil der H&M Group zu sein, die von Ethisphere bereits mehrere Jahre hintereinander zum ethischsten Unternehmen in unserer Branche gekürt wurde.


    Wusstest du das?

    • Wir führen eingehende Schulungen zu Menschenrechten und Verantwortlichkeiten für unser Top-Management sowie für wichtige Mitarbeiter durch, die in den Bereichen Nachhaltigkeit, Personalwesen und Recht tätig sind.
    • Wir haben eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Korruption und gehen proaktiv dagegen vor, indem wir z. B. ungeachtet ihres Wertes niemals Geschenke annehmen oder gewähren.
    • Zudem führen wir regelmäßig Bewertungen des Korruptionsrisikos durch